Fachliche Hilfsmittel  
  GRAFIKEN UND TABELLEN
Feuchtebestimmung
Tabelle zur Ermittlung des Taupunktes und der relativen Feuchte mit Hilfe eines Psychrometers
Anwendungsbeispiel: Trockentemperatur:
Feuchttemperatur:
Temperaturdifferenz:
23°C
18°C
  5 K
  Der Tabelle entnimmt man die Werte: Taupunkt 15°C, relative Feuchte 62%
     
Nebelbildung

In der nebenstehenden Abbildung ist der Zusammenhang von Nebelbildung in Abhängigkeit der Differenz Lufttemperatur Tl minus Wassertemperatur Tw einerseits und der Differenz Lufttemperatur Tl minus Taupunkt Td (Taupunktsdifferenz, Spread) andererseits dargestellt.  

Beispiel:
Im Frühjahr strömt warme Luft von 20 °C und einem Taupunkt von 12 °C  von Süden über die 10 °C kalte Ostsee.
Tl-Tw = 10 K
Tl-Td= 8 K  

Nach der Graphik liegt der Schnittpunkt noch im Nebelbereich, aber relativ nahe der Übergangswahrscheinlichkeit zu nebelfreier Luft.
Nebelwahrscheinlichkeit Ostsee: Nebelbildung in Abhängigkeit der Differenz Lufttemperatur minus Wassertemperatur und der Taupunktsdifferenz  
 
Diagramm zur Seegangsvorhersage (WMO 702)
Ausgehend von einer erwarteten oder tatsächlichen Windgeschwindigkeit (Kurvenparameter der von links unten nach rechts oben verlaufenden blauen Kurvenschar) erhält man am Schnittpunkt der Kurve mit der zur Wirkdauer (untere Skala) gehörenden senkrechten Gitterlinie die Höhe der ausgereiften Windsee bei der vorgegebenen Windgeschwindigkeit (Skala am linken Rand).

Damit die Windsee ausreift, muss die Wirklänge (Fetch) ausreichend sein. Zu jeder Windgeschwindigkeit gehört daher eine Mindestwirklänge (blaue Kurvenschar von oben links nach rechts unten). Liegt der Schnittpunkt der Fetch-Kurve mit der Windgeschwindigkeit links von dem zuvor bestimmten Schnittpunkt, reift der Seegang nicht aus. Der niedrigere Wert  ist daher als Wellenhöhe zu nehmen.